Reichlich Geld und ein neues Museum

...was war geschehen? Johannes Kahrs, SPD, und Rüdiger Kruse, CDU, kamen mit einem Sack voll Bundesmitteln von ihrer Berlinreise nach Hamburg zurück.

Ein ziemlich einmaliger Vorgang. 194 Millionen Eur für die Hamburger Kultur.

Aus diesem Topf erhält Kampnagel 60 Mio Eur, das ist die Hälfte des finanziellen Aufwandes,den es braucht,um als Spielort mit langfristiger Perspektive modernisiert und erweitert zu werden. Den Rest übernimmt die Hansestadt.Ein längst überfälliger Schritt, aber noch rechtzeitig.Glückwunsch dem sehr aktiven Kampnagel-Team und Dank an Johannes Kahrs,der sich für die Grundsanierung stark gemacht hat.

Die Entwicklung des Deutschen Hafenmuseums wurde bereits mit dem Bundesaushalt 2016 auf den Weg gebracht.Nun erhält es noch einmal 58 Mio Eur an Bundeszuschüssen.Der Hauptstandort wird im neuen Stadtteil Grasbrook errichtet werden. 20 Mio Euro fliessen in den zweiten Standort ,dem 50er Schuppen. Ein weiterer Teil des Geldes fließt in die Sanierungsarbeiten am Museumsschiff "Peking" und der Herrichtung des Liegeplatzes Holthusenkai.

Außerdem kann sich der Hamburger über einen neuen und eigenständigen Ausstellungs- und Veranstaltungskomplex freuen,der sich-ergänzend zum Auswandermuseum auf der Veddel- nicht mit Auswanderung sondern mit Einwanderung nach Deutschland im 20. und 21.Jhrdt. befassen wird.Das Projekt schlägt mit 46 Mio Eur zu Buche.Die fehlenden 23 Mio.Eur steuert die Stadt Hamburg bei.

Ähnlich wie Kampnagel leidet der denkmalgeschützte Gebäudekomplex der Markthalle unter einem veralteten Zustand.Mit insgesamt 43,25  Mio Eur soll die Markthalle brandschutztechnisch und statisch wieder hergerichtet werden.Dafür kommen 21,625 Mio Eur vom Bund und noch einmal die selbe Summe aus Hamburg.Ausserdem soll die ursprüngliche Ansicht des Nordportales freigelegt werden,zugunsten eines attraktiven Vorplatzes.Von 2020 bis 2023 sind die Arbeiten,die auch die Grundsanierung beinhalten,geplant.

Das Reeperbahn Festival erfreut sich zunehmender Beliebtheit,stetig steigenden Besucherzahlen bestätigen das.Mit 19 Mio Eur sollen eine Music Business Summerschool und ein zusätzliches viertätiges Bühnenprogramm eingerichtet werden.Der Besuch soll ausdrücklich kostenlos sein.

Mit 5,4 Mio Eur will der Bund die Erinnerungskultur fördern.So erhält die KZ - Gedenkstätte Neuengamme 2,94 Mio Eur für Sanierungsmaßnahmen.

Mit fast 2,5 Mio Eur beteiligt sich der Bund an der Gesamtsumme von fast  5Mio Eur für die Restaurierung des Jüdischen Friedhofes Ilandkoppel.

Unser Michel wird auch bedacht,die anteilige Förderung von 3,5 Mio Eur werden unter anderem für die insgesamt 7,5 Mio Eur teuren Neugestaltung des Kirchplatzes ausgegeben werden.

Die Friedenskirche Altona erhält 2,4 Mio Eur,die anteilig bei der Restaurierung helfen sollen.

Die Staatsoper bekommt 1 Mio Eur und damit die Hälfte der benötigten Gelder, um einen barrierefreien Fahrstuhl zu errichten.

Das in schweres Fahrwasser geratene Theaterschiff Hamburg soll für 1,3 Mio Eur saniert werden und erhält dafür die Hälfte vom Bund.

Und zu guter letzt kann die Finkenwarder Speeldeel e.V. auf eine Summe von 937.000 Eur des Bundes für die Sanierung der Oole Wach als soziokulturelles Zentrum zählen.

Was für ein Segen, Dank an Kahrs und Kruse!!

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