Umfrage zur Lage der Unternehmen am Steindamm unter den Folgen von COVID-19

hallo Nachbarn,

 

hier [unten] die Ausarbeitung der Organisation Arbeitsgemeinschaft Migrantischer Unternehmer, unter der Leitung von Frau Marion Wartumjan,

zur Situation der Unternehmer am Steindamm während der Pandemie. Die Lage ist vergleichsweise, auch durch die Maßnahmen der Verwaltungen,

nicht so gravierend wie befürchtet.

 

Alles Gute

Ihr QMWS

 


Corona-Beschränkungen und Straßenbauarbeiten: So beurteilen die Gewerbetreibenden vom Steindamm ihre wirtschaftliche Situation

Welche Auswirkungen auf Unternehmen hat die Covid-19-Pandemie derzeit und vielleicht auch in der Zukunft? Und mit welchen Maßnahmen haben die Unternehmerinnen und Unternehmer darauf reagiert? Das wollte die Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e.V. (ASM) von den am Steindamm ansässigen Gewerbetreibenden wissen. ASM-Mitarbeiter des Projektes „Aktivierung migrantischer Unternehmen am Steindamm für ein verantwortungsvolles Zusammenleben im öffentlichen Raum“ befragten deshalb im Oktober 20 Unternehmerinnen und Unternehmer. Das Projekt arbeitet eng mit dem Quartiersmanagement in St. Georg zusammen.

Die meisten der Befragten gaben an, sie hätten bereits vor den angeordneten Kontaktbeschränkungen und Schließungen Probleme durch die derzeitigen Umbaumaßnahmen am Steindamm gehabt. Dies bezog sich vor allem auf die Anlieferung von Waren. Dennoch seien die Geschäfte vor der Pandemie gut gelaufen. Diese Einschätzung gaben vor allen Gastronomiebetriebe ab.

Auch die Lebensmittel-Einzelhändler vom Steindamm verzeichnen ein ununterbrochen gutes Geschäft. Einige ordern sogar mehr Ware bei ihren Lieferanten. Reisebüros dagegen beklagen das Ausbleiben von Kundschaft. Ihnen fehlen auch die Buchungen für Pilgerfahrten. Alle befragten Gewerbetreibenden hatten Schutzkonzepte entwickelt. Dazu zählen der Einsatz von Plexiglasscheiben, das Desinfizieren von Werkzeugen und die Beschränkung auf eine kleine Anzahl von sich gleichzeitig im Geschäft aufhaltenden Kunden.

Große Verunsicherung hinsichtlich der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung äußerten besonders Friseure und Reisebüros. Viele der Befragten schließen einen erneuten Lockdown wie im Frühjahr nicht aus. Ein am Steindamm ansässiger Textil-Einzelhändler zog folgende Konsequenz aus der derzeitigen Situation: „Wir müssen uns mehr auf den Online-Handel konzentrieren.“


 

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