Neues aus dem Quartier

Das Stiftsviertel möchte sich als Abschnitt unseres Stadtteiles enger vernetzen und dadurch weiter an Bedeutung gewinnen.

Das Besondere an den Strassenzügen zwischen Berliner Tor,Lindenplatz,Lohmühlenpark und nicht zuletzt Steindamm sind die verschiedenen Stifte,die hier älteren und kranken Menschen ein Zuhause bieten.Bereits 2017 hatte sich ein Arbeitskreis mit dem Ziel gegründet ,Anwohner und Besucher über die Leistungen und Angebote der Stifte gebündelt zu informieren.Mit einem großen gemeinsamen Fest feierte das Viertel ein paar gemeinsame Jubiläen:Die Amalie-Sieveking-Stiftung wird bereits 190 Jahre alt,die Baugenossenschaft Freier Gewerkschafter gibt es 100 Jahre in St.Georg und der Kulturladen ist sei 40 Jahren Bestandteil im Quartier,darunter über 10 Jahre  im Stiftsviertel in der Alexanderstrasse.

Auf der Bühne vor dem Kulturladen präsentierten sich verschiedene Bands und Tanzgruppen,im Garten der Amalie-Sieveking-Stiftung wurde gesungen und getrommelt,auf dem Gelände der Hartwig-Hesse-Stiftung spielte eine Gipsyband und ein Workshop vermittelte Erste-Hilfe-Kenntnisse für ältere Menschen.Die bunte Mischung der Besucher zeigte,was das Viertel so einzigartig macht:Menschen jeden Alters und jeder Herkunft erleben hier Gemeinsamkeit.Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer betonte die Bedeutung der Hamburger Stifte.

Die Nähe zu Kitas und der Hochschule für Angwandte Wissenschaften,gleich neben der Demenz-Wg und den Senioren,die hier eigene kleine Wohnungen bezogen haben,macht das Leben zu einem Zusammensein,wie in einer großen Familie und soll der Entfremdung und Vereinsamung im Alter entgegenwirken.Die Menschen im Stiftsviertel zeigen, wie interessant das Leben in jedem einzelnen Abschnitt bleiben kann.

Bei all dem darf die hervorrragende Organisationsleitung des Kulturladen-Teams nicht unerwähnt bleiben,in bewährter Manier hat das Team den Laden in Schwung gebracht!

Große Anerkennung!

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