Infobrief - August 2019

Los gehts,
wir haben seit geraumer Zeit ein gefühltes Sicherheitsproblem am Steindamm. Wie äussert sich das: Von Seiten der Gewerbetreibenden wird mir immer wieder berichtet, dass es Übergriffe von Drogenkranken und Alkoholkranken in Restaurants und Läden in Form von Aggressivität und auch tätlichen Übergriffen gibt. Die Polizei kann das nicht bestätigen, oder nur im geringen Masse. Erklärung dafür ist wohlmöglich die Idee, dass als Betreiber allein regeln zu können. Als Ihr QM besorgt mich das sehr. Wir haben in der kommenden Woche als Reaktion auf die oben geschilderten Informationen ein Gespräch mit dem Revierwachenleiter und seinem Team sowie mit Vertretern der Gruppe der Gewerbetreibenden um zu erörtern wie gemeinsam vorgegangen werden kann.
Keine Lösung ist sicherlich die Idee aus dem Umfeld der Gewerbetreibenden,einen Security Service zu engagieren, die Sicherheit in Deutschland wird durch die hoheitliche Staatsgewalt wahrgenommen, ohne Einschränkungen!

Da sind wir auch gleich bei einer neuen Entwicklung. Die Gewerbetreibenden wollen einen Verein gründen, der sich um die Belange der Ladenbesitzer am Steindamm kümmern will. Da geht es um Qualitätsbewusstsein, um Sicherheit, Sauberkeit, Präsentation der Waren u.v.m. natürlich in Zusammenarbeit mit der IG - Steindamm e..V. und der Organsation von Frau GF Marion Wartumam, Arbeitsgemeinschaft Migrantische Unternehmer. Diese Organisation ist breit aufgestellt, hat ca. 12 Mitarbeiter die multilingual unterwegs sind und genau wie wir, diese Bemühungen intensiv unterstützt. Mit dabei ist auch unser Bezirksamtsleiter,Falko Droßmann, der sich mit großer Verve einbringt und zugesichert hat, diese zu gründende Organisation tatkräftig zu unterstützen, mit dem Hinweis, dass seine Mitarbeit sich am Erfolg der Bemühungen der Vereinsmitglieder orientieren wird.
Viele Jahre habe ich mir dieses Engagement der Nachbarn gewünscht, nun endlich, nachdem viele Geschäfte unter neuer Leitung auf dem Markt sind, geht es damit los. Ein Segen für den Steindamm.

In der Öffentlichkeit ist es ruhig um den Steindamm geworden, kaum Presseartikel, kaum TV und sonstige Aktivitäten auf dem Gebiete. Das hat natürlich einen Hintergrund. Naheliegend ist die Zurückhaltung meinerseits auf diesem Felde, die aktuelle Entwicklung, die ich nicht so gern in der Öffentlichkeit wissen möchte!!! Wäre kontraproduktiv! Darüber hinaus weise ich darauf hin, dass die Redaktionen der entscheidenden Presseorgane sich neu aufgestellt haben. Artikel werden in vielen Fällen nur noch geschrieben, wenn es eine bezahlte Anzeige gibt. Das schränkt meine Aktivitäten diesbzgl. sehr ein, wir haben das Geld nicht zur Verfügung. Ausnahme bilden die Stadtteilzeitungen, die aber weit aufgestellt sind und nur begrenzten redaktionellen Raum zur Verfügung haben und über diverse Stadtteile berichten. Hinzu kommt die Tatsache, dass unser Quartier bis 2015 eine gewisse Entspanntheit erreicht hatte, die für sensationelle Berichterstattung nicht im Fokus der Presse stand. Was ich gut fand.
Also, negative Pressemitteilungen versuche ich geflissentlich zu vermeiden und neue Entwicklungen trage ich, wie immer in die Öffentlichkeit z.Z. mit mäßigem Erfolg. Also, Nachbarn, positive Informationen gern an mich!

Im Frühjahr diesen Jahres habe ich die Kooperation mit Frau Marion Wartumjan gesucht und gefunden. Mit ihrem Team, wie bereits oben erwähnt, habe ich durch die multilinguale Aufstellung sehr viel zusätzliche Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zu den div. Gewerbetreibenden gründen und vertiefen können. Etwas, das mir in der Vergangenheit nicht möglich war wegen der sprachlichen Schwierigkeiten die immer wieder auftraten. Segensreich für die positive Entwicklung unseres Standortes.

Der vieldiskutierte Toiletten Container wird wieder entfernt. Der Betreiber des Sönmez Basars ist überglücklich. Die Aufstellung war sehr umstritten. Bezirk, IG- Steindamm und soviel ich weiß auch unsere Revierwache waren nicht dafür. Die Mehrheit hat sich aber durchgesetzt. Der Vandalismus, die Verschmutzung und, um es diskret auszudrücken, die „Fehlnutzung“, haben zu dieser neuerlichen Entscheidung geführt. Ein öffentliches Ärgernis wird demnächst beseitigt. Das hat hoffentlich auch Auswirkungen auf die Nutzung der im Besitz der Stadt befindlichen Flächen, die seit Jahrzehnten einen Schandfleck am Steindamm darstellen. Öffentlich wird diese Fläche als Mülldeponie, Abfallablage und Fäkalstation genutzt.
Eine gewissen Mitschuld trägt sicherlich der Marktbetreiber dort, aber nicht nur. Es fehlt strahlende Nachtbeleuchtung, es fehlt vom angrenzenden Wohnhaus die Aufsicht für die sich in der Ecke befindlichen Müllcontainer. Dieses gravierende Problem kann einfach gelöst werden, wenn man diese in der Kritik stehende Müllentsorgung an den Fußweg verlegt, leichter für die Entsorgung durch Stadtreinigung und die Bewohner des angrenzenden Hauses zu erreichen. Sicherlich muss es dafür eine Genehmigung von der Stadt geben, das müßte doch möglich sein.
Gleichzeitig sollte man dem Basar ermöglichen seine Müllentsorgung auch verlegen zu dürfen. Drei Vorschläge, die wenig kosten und effektiv sind.
Wir setzen uns gern ein, um zu helfen die Missstände so rasch als möglich zu beseitigen.

Zur Diskussion möchte ich eine weitere Idee stellen: Müllvermeidung, die Vermeidung der Nutzung von Plastik etc. stehen zur Zeit, fast möchte man sagen populistisch, im Fokus der div. politischen Parteien und entsprechenden Organisationen. Keineswegs unwichtig. Im Gegenteil, wenn wir so weitermachen werden wir in unserem eigenen Dreck ersticken. Kann man ändern. Wie sehen Sie das, verehrte Nachbarn? Schreiben Sie mir Ihre Meinung damit ich für Sie eventuell tätig werden kann. Da gibt es ja unendlich viele Möglichkeiten, vor allem muss man sich mit anderen Bewegungen zusammentun. Also, Feuer frei für Ihre Ideen. Wir unsererseits starten auch Aktivitäten - mehr dazu auf unserer JHV.
Unsere website ig-steindamm.de:  Wir wollen unsere Gewerbetreibenden ermuntern, sich auf unserer Web Seite werblich darzustellen. Wie geht das: in Zusammenarbeit mit den versch. Betreibern stellt ein Team von Fachleuten einen Werbefilm für die entsprechenden Unternehmen her. Also filmen, texten, fotografieren. Dafür wird zur Zeit ein Team gesucht, dass die Vorstellungen umsetzen kann. Sobald wir startbereit sind, melde ich mich wieder bei Ihnen um zu schauen, wie wir das umsetzen können, das alle zufrieden sind.

Die Stromkästen am Steindamm werden immer öfter, und das beobachte ich natürlich auch, als Theke für Saufgelage benutzt. Kann man das nicht verhindern, indem man eine „ Haube“ oder ähnliches aufsetzt? Das gebe ich an die Aufsteller weiter. Mal sehen was geht.

Video Überwachung Hansaplatz: Laut Polizeibericht ist der Hansaplatz ein Verbrechensschwerpunkt, dem nun entgegen gewirkt werden soll mit dem probaten Mittel der Kamera überwachung. Für die Älteren unter uns klingelt da was. Genau! Zusammen mit dem damaligen Innensenator Nagel wurde die Kameraüberwachung schon einmal Wirklichkeit. Für viel Geld wurden die beweglichen Kameras installiert…. und dann wieder abgebaut. Eine große Front hatte sich aufgestellt und heftig dagegen opponiert.Wir, die IG Steindamm und der Senator wurden auf das heftigste diffamiert, seis drum. Nun haben wir wieder eine Überwachung und…seltsamerweise gibt es heute so eine Art Konsens im Quartier. Der Bürgerverein hatte damals eine Bewegung ins Leben gerufen „ Kultur statt Kameras“, die freudig in St.Georg aufgenommen wurde. Der Verbrechsschwerpunkt, damals einer von dreien ( ZOB Bergedorf, Hansaplatz, Reeperbahn) Hansaplatz konnte sich sozusagen unbeobachtet weiter entwickeln. Einige der Mitbegründer der Gegenbewegung vertrauten mir neulich an, dass das wohl damals ein Fehler war. Späte Einsicht, aber immerhin. Doch, St.Georg wäre nicht St.Georg, gäbe es nicht wieder eine Gegenbewegung „Stattkameras“. Auf der anderen Seite gibt es viele Anrainer, die ein Unsicherheitsgefühl empfinden und froh sind, dass es die Kameras nun gibt.Unsere Polizei am Standort agiert angemessen, genau wie unser Innensenator Andy Grote:"Jeder soll sich auf dem Hansaplatz sicher fühlen.Durch die Kameras hat die Polizei die Lage dort ständig im Blick und kann notfalls sofort einschreiten“. Na, dann schau wir mal und dann sehen wir ja.

Im November 2019 wird es wieder unsere Jahreshauptversammlung geben.

Termin bitte schon eintragen:

  • 13.November 2019 | 17.30h
    Location steht noch nicht fest, wird aber rechtzeitig bekanntgegeben.
    Wie heißt es so schön? Kommet zu Hauf!!

Bitte notieren Sie auch einen weiteren Termin.

  • Unsere Serie “Koran erklärt" nähert sich wieder.
    Herrn M. Karaoglu hat die Leitung und ist Vortragender am 5.September in der Centrums Moschee in der Böckmannstrasse 17.30 h
    Wir versammeln uns vor der Moschee kurz vor Beginn der Veranstaltung.
    Herr Karaoglu führt uns ein in die Geheimnisse des Korans, in dem sehr viel Ähnlichkeiten mit unserer christlichen Bibel zu entdecken sind.
    Über zahlreiche Teilnahme freue ich mich und verspreche eine spannende Stunde für uns Besucher.


Viele Grüße
Ihr QM WS

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